Nach zwei Jahren Reise durch die Tschechische Republik und Zwischenaufenthalten in 25 Städten in zehn Regionen begibt sich der Zug Lemkin, ein Bildungsprojekt des Zentrums für Genozidstudien Theresienstadt, auf seine fünfte Reise. Der erste Haltepunkt ist ab dem 2. Juni in Jihlava, gefolgt von Pardubice (09.06. – 14.06.), Olomouc (16.06. – 21.06.) und Ostrava (23.06. – 28.06.).
Der Zug Lemkin ist in den letzten Jahren auf großes öffentliches Interesse gestoßen: Seit 2023 haben den Zug über 14.000 Menschen und 6.500 Grund- und Sekundarschüler besucht. Deshalb haben die Organisatoren beschlossen, das Projekt in anderen Regionen Tschechiens fortzusetzen. Es geht um ein Bildungsprojekt des Zentrums für Genozidstudien Theresienstadt. Die Ausstellung zeigt in vier Waggons die Geschichte von Raphael Lemkin, dem Verfasser der UN-Völkermordkonvention und erinnert auch an den Völkermord an den Armeniern, die Hungersnot in der Ukraine, Kambodscha und Ruanda – unter anderem durch die eindrucksvollen Fotografien von Antonín Kratochvíl. Die Ausstellung zeigt auch den Film Stimmen aus dem Jenseits (Hlasy z nenávratna), der im Theresienstädter Ghetto gedreht wurde.
Die ČD Cargo ist ein langfristiger Partner dieses Projekts.